Es ist uns eine große Ehre mit Siemens und Flender zu kooperieren. Das wird uns helfen, Großaufträge im globalen Markt zu gewinnen. Produkte von Siemens und Flender zeugen von hoher Verlässlichkeit und exzellenter Qualität sowie Service Kapazitäten. Es hat uns geholfen, den Großauftrag für das Roy Hill Projekt zu realisieren. Das ist ein neuer Meilenstein in der engen Kooperation.

Verlässliche Leichtgewichte

FLENDER Getriebe sichern Anlagenverfügbarkeit in viertgrößter australischer Mine

Roy Mountain, Australien. Die Dalian Huarui Industry Group Co., Ltd (DHHI) ist ein chinesischer Technologie- und Industriekonzern mit zahlreichen Tätigkeitsfeldern. Eines davon ist der Bereich der Schwerlastmaschinen. Um im Rahmen eines Großprojektes die Roy Hill Iron Mine in Australien mit technischem Equipment ausstatten zu können, arbeitet DHHI mit Flender zusammen. Mit den Lösungen aus dem Flender-Portfolio profitiert DHHI von leichten, hochverfügbaren und energieeffizienten Antrieben, die zudem sehr wartungsarm sind.

Die Roy Hill Iron Mine in Australien ist die viertgrößte Mine im Land und liefert einen jährlichen Stahlausstoß von rund 55 Millionen Tonnen. Der chinesische Technologiekonzern Dalian Huarui Industry Group Co., Ltd (DHHI), der unter anderem auch im Bereich Schwerlastmaschinen tätig ist, wurde 2015 damit beauftragt, die Mine mit neuem technischen Equipment auszustatten: Ein Projekt, das aufgrund des hohen Stahlausstoßes der Mine und des damit notwendigen Transportumfangs zu den größten seiner Art weltweit gehört. Für die Umsetzung des Auftrages holte sich DHHI mit Siemens und dem Flender-Portfolio einen Partner ins Boot, der maßgeblich an der Umsetzung und dem Gelingen des Projekts beteiligt war.

Besonders leistungsfähig

Die Fördersysteme, die in der Mine zum Einsatz kommen, müssen in der Lage sein, rund 14.400 Tonnen sperriger Ladung zu transportieren – deutlich mehr, als bisher. Aus diesem Grund stammen in Roy Hill bei den insgesamt sieben Haldenschutt- und Rückladegeräten, dem Beladegerät und dem Doppelkabinen-Kippsystem, die Hauptantriebssysteme – die Getriebe und Kupplungen – von Flender und die Motoren und Frequenzumrichter von Siemens. Gleiches gilt für die Antriebe der Förderanlage. Auch das Engineering, welches von kompetenter Betreuung ab der Planung, über innovative Entwicklung und Design der Antriebsstränge bis hin zur Nachbetreuung reicht, wird von Flender übernommen.

Die verwendeten Produkte aus dem Flender-Portfolio, sind speziell für den Einsatz in Hochleistungsapplikationen ausgelegt und ermöglichen einen energieeffizienten, hochverfügbaren und wartungsarmen Anlagenbetrieb. Im konkreten Fall bieten die Schaufelantriebe einen Drehmoment von 2.600 Kilonewtonmeter (kNM). Durch das verhältnismäßig geringe Eigengewicht der Getriebe wird auch nur ein entsprechend leichtes Gegengewicht am anderen Ende des Auslegers benötigt, was das Handling der gesamten Anlage erleichtert und deren Energieverbrauch reduziert. Zudem minimiert sich das Risiko von Verformungen des Auslegers wodurch sich die Anlagenverfügbarkeit erhöht.

Wartungsarm und langlebig

Hohe Anlagenverfügbarkeit ist gerade in Australien ein wichtiges Kriterium, da hier die Kosten für Wartungen extrem hoch sind. Außerdem müssen gemäß landesspezifischem Standard alle eingesetzten Maschinen eine Verfügbarkeit von 95 Prozent aufweisen; die restlichen fünf Prozent dienen als Wartungsreserve. Bei der Flender-Lösung, die auf eine Lebensdauer von rund 30 Jahren ausgelegt ist, ist die Wartung während des laufenden Betriebes möglich. „Durch die Kooperation mit Siemens und Flender war DHHI in der Lage, den Großauftrag zu gewinnen“, so Wang Peng, Leiter des Design Institute for Bulk Cargo Machinery bei DHHI. Mit dem Projekt wurde der Grundstein für weitere Kooperationen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Flender und DHHI gelegt.

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